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Lena und der kleine Stattgarden-Bär

Das jüngste Mitglied der „Zunft“ Lena, die Tochter des Literaten Dirk Finkernagel und seiner Frau Alexandra, stahl bei der Mädchensitzung der Fidelen Zunftbrüder im Sartory doch glatt der Stattgarde die Schau. Sie ließ sich beim Auftritt der „heißesten Schenkel von Köln“ nicht davon abhalten die Stufen vor der Bühne zu erklimmen. Allerdings nicht, um die gut durchtrainierten jungen Männer zu bewundern, nein, das Objekt Ihrer Begierde war das Maskottchen der Truppe. Der kleine Bär im Matrosenanzug saß völlig unscheinbar auf dem Treppenabsatz und wurde von Lena voll in Besitz genommen. Dabei unterhielt Sie nicht nur die vor der Treppe stehende Presse, sondern auch der ein oder andere Tänzer auf der Bühne hatte so seinen Spaß dabei. Als Lohn für diese kleine Eskapade erhielt Sie beim Ausmarsch den Orden der Stattgarde.

Präsident und Sitzungsleiter Jürgen Oberbörsch konnte an diesem Mittwochnachmittag rund 1200 jecke Wiever begrüßen und mit Marita Köllner die mit ihrer überschäumenden Energie und ihrem Temperament als Eisbrecher fungierte, war gleich zu Beginn eine Superstimmung im Saal.

Die kreativ kostümierten Damen rockten mit den Räubern und Klüngelköpp um die Wette, der Saal dampfte und die Damen hatten richtig Spaß. Froh sich mal ein wenig ausruhen zu können, lauschten die Mädcher gespannt den Reden von Guido Cantz und Marc Metzger. Diese hatten so manchen Angriff auf die Lachmuskeln im Gepäck.

Das Dreigestirn eröffnete nach der Pause die zweite Abteilung der Sitzung und wurde mit großem Beifall begrüßt. Oberbörsch bescheinigte den Dreien, „dass Sie mit das liebenswerteste Dreigestirn seien, das es in Köln je gegeben hat.“

Bevor dann Bernd Stelter mit seinem hintergründigen Humor die Damen zum Lachen brachte, musste noch ein Loch im Programm überbrückt werden. Kein Problem für Oberbörsch und seinen Damenelferrat. Kurzerhand griff die Saalband um Frank Maubach zu den Instrumenten und man stimmte gemeinsam mit den Mädels kölsche Liedcher an, während der Elferrat dazu mit einer kleinen eigenen Choreografie, die Stimmung im Saal anheizte. Nachdem der Technikbus der Boore, der im Stau gesteckt hatte, dann endlich angekommen war, rockten diese den Saal.

Ein weiteres Highlight war der Auftritt der Höhner. Die Mädels gerieten völlig außer Rand und Band, der Saal tobte, die Stimmung war auf dem Höhepunkt. Erst nach mehreren Zugaben durfte die Band von der Bühne gehen.

Ja und dann kamen sie – die Zunft-Müüs – der ganze Stolz der Gesellschaft und sie begeisterten mit Ihrer ausgeklügelten Choreografie, ihren Würfen und Hebungen die Jecken im Saal. Atemlos verfolgten die Damen das tänzerische Geschehen auf der Bühne. Die Müüs gaben alles und tanzten sich mit Leidenschaft und Charme in die Herzen des Publikums. Sie wurden mit stehenden Ovationen verabschiedet.

Jetzt waren die Jecken wieder gefragt und mit den Paveiern kam nochmal richtig Bewegung in den Saal. Die Wiever drehten den Saal auf links, tanzten, sangen und schunkelten bis der Saal zur Sauna wurde. Ein gelungener Nachmittag mit viel Spaß und Freud neigte sich dann dem Ende zu.





Herausgeber der Presseinformation: Fidele Zunftbrüder

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